Aktuelles

27.05.2015 Kategorie: Aktuelles

MOBBING UND STRAINING

Wer einen Arbeitnehmer oder Kollegen mobbt, macht sich dadurch schadenersatzpflichtig. Inzwischen häufen sich vor den Arbeitsgerichten die Fälle, die in Abgrenzung zum Mobbing auch das Straining am Arbeitsplatz beklagen


Der Tatbestand des Mobbing lässt viele tatsächlichen Verletzungen des Persönlichkeitsrechts außer Acht.

Setzt eine Verurteilung wegen Mobbing voraus, dass die Persönlichkeitsverletzung durch ein längerfristiges, systematisches und diskriminierendes Verhalten stattfand, so legt das Straining den Fokus auf die weitreichenden Folgen einer feindseligen Handlung, die möglicherweise nur ein einziges Mal erfolgt ist.  

Zu den nach dem Bürgerlichen Gesetzbuch schützenswerten Gütern gehören die Gesundheit und das Persönlichkeitsrecht eines Menschen. Dies gilt auch in der Arbeitswelt. Diese Schutzgüter können über einen gewissen Zeitraum hinweg verletzt werden – dann spricht man von Mobbing – oder einmalig, aber mit gravierenden Folgen für den Arbeitnehmer – dann spricht man von Straining.

Zu den Folgen auch einer nur einmaligen feindseligen Handlung kann zum Beispiel eine psycho-somatische Erkrankung gehören oder eine Ehrverletzung.    

Unsere Kanzlei nimmt sich gerade eines Mandanten an, der trotz eines anderslautenden Arbeitsvertrags aus der Funktion einer verantwortungsvollen Führungskraft zurückgestuft wurde. Dies wurde über die firmen-eigene  Homepage kommuniziert, womit jede Chance auf eine weiterführende Karriere unseres Mandanten auch an anderer Stelle zunichte gemacht ist.  

Wir fordern ein Schmerzensgeld in angemessener Höhe, die vertragsgemäße Weiterbeschäftigung des Mandanten als Führungskraft und die Löschung der diskreditierenden Informationen auf der Homepage.  


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